Mennicken beginnt nicht mit einem spektakulären Eröffnungsschlag – „das ist nicht mein Naturell“ - aber mit einem Theaterfest zum Kennenlernen und mit interessanten Details. So wird etwa die allererste Premiere nicht wie üblich im Großen Haus sondern im Eisenhand-Theater stattfinden. Dort wird in der neuen Saison erstmals ein Repertoire-Betrieb installiert, der unter dem Motto „Kammer des Schreckens“ steht. Grusel-Parodien, Horror und Musik heißt die Devise !
Im Musiktheater will Mennicken ebenfalls neue Schienen fahren. So soll unter seiner Führung eine jährliche Kinderoper (Die feuerrote Friederike) Tradition werden, auch die Barockoper will er konsequent pflegen (Die Feenkönigin). Der Linzer Komponist Peter Androsch wird mit einer neuerlichen Uraufführung (Die listige Witwe) weiter ans Haus gebunden.
„Besonders viel Freude“ bereitet Mennicken, dass er Emmy Werner, die ehemalige Prinzipalin des Wiener Volkstheaters, für die Inszenierung von „Der Bettelstudent“ nach Linz verpflichten konnte. Wie er überhaupt in der Frauenquote gut liegt: von 32 Neuinszenierungen werden 15 von Regisseurinnen betreut.
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