Trotz Anti-Hai-Armband
Südafrika: Hai tötet Frau (65) beim Schwimmen
Eine 65-Jährige begann ihren Tag am Dienstag in Orient Beach (Südafrika) mit einer Schwimmeinheit. Dann ging alles ganz schnell: Die Schwimmerin wurde von einem Hai attackiert, für sie kam jede Hilfe zu spät.
Der Angriff ereignete sich nach Behördenangaben am Dienstag am Orient Beach in der Stadt KuGompo, die früher East London hieß. Die umliegenden Strände wurden umgehend gesperrt und die Bewohner der Stadt aufgerufen, vorerst nicht ins Wasser zu gehen.
Die Polizei wurde nach eigenen Angaben am Morgen gegen 7.00 Uhr alarmiert und zu dem Strand gerufen. Dort fanden die Beamten die Frau mit „offenen Wunden“ vor. Sie überlebte ihre Verletzungen nicht.
Frau trug Armband zur Hai-Abwehr
Die Frau war lokalen Medienberichten zufolge eine regelmäßige Schwimmerin und befand sich zum Zeitpunkt des Angriffs mit einer Gruppe im Wasser. Diese teilte auf Facebook mit, dass andere Schwimmer den Schwanz und die Rückenflosse eines Hais bemerkt hätten. „Das Opfer erlitt schwere Verletzungen an der rechten Seite von Arm bis Bein.“ Wie die „BBC“ berichtete, trug die Frau ein magnetisches Armband zur Abwehr von Haien.
Hai-Attacken passieren selten
Hai-Angriffe auf Menschen sind selten: Laut des „International Shark Attack File“ der University of Florida kam es im vergangenen Jahr weltweit zu 65 unprovozierten Angriffen. Dabei gab es neun Todesopfer, eines davon in Südafrika.
Dass jemand von einem Hai getötet werde, komme „aufgrund der ständigen Bewachung unserer Rettungsschwimmer“ in der Gemeinde sehr selten vor, so der Sprecher von Buffalo City, Luzuko Buku. Der letzte bestätigte Todesfall in Verbindung mit einem Haiangriff habe sich 1997 ereignet. Ob die Schwimmerin von einem Weißen Hai angegriffen wurde, ist bislang nicht klar.

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