



Gegen die Chancenungleichheit im Bildungsbereich wurde am Samstag in der steirischen Landeshauptstadt demonstriert. Hunderte Menschen zogen vom Südtirolerplatz bis zum Schlossbergplatz. Gefordert werden unter anderem mehr Ressourcen für Kinder.
„Traumberuf Techniker. Mit Assistenz schaffe ich das!“ Dieser Spruch steht auf einem Plakat, das von einem jungen Rollstuhlfahrer gehalten wird. Es ist nur eines von vielen. Hunderte Demonstrierende versammelten sich am Samstagvormittag am Südtirolerplatz in Graz, um einmal mehr auf die Missstände im Bildungsbereich aufmerksam zu machen.
Unter dem Motto „Bildung für alle, statt Chancen für Wenige“ marschierte die Menge bis zum Schlossbergplatz. Die Forderung dabei ist klar: Für die Bildung unserer Kinder sollen endlich wieder mehr Ressourcen aufgebracht werden. So setzt sich die Aktion Bildung, Veranstalter der Demo, etwa für den Ausbau inklusiver Kindergartenplätze und der Schulassistenz sowie für Gebärdensprachdolmetscher in den Bildungseinrichtungen ein.




Unterstützung bei der Aktion gab es auch von politischer Seite. So mischten sich etwa Stadtrat Robert Krotzer (KPÖ), Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler (KPÖ) und Gemeinderätin Daniela Schlüsselberger (SPÖ) unter die Demonstranten.
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