Dieses „patscherte Leben“ sorgt auch bei den Ermittlern des Landeskriminalamts für Kopfschütteln: Denn Leitinger hatte bereits vor seinem ersten Bankraub 1994 eine halbe Million Schilling Schulden angehäuft. In zehn Jahren „Häfn“ und zwei Jahren Freiheit konnte er die Gläubiger nicht befriedigen, stattdessen stand ihm zuletzt das Wasser bis zum Hals.
Neben einem alten Mercedes, und einigen Einrichtungsgegenständen gönnte sich der Verdächtige - für ihn gilt die Unschuldsvermutung - nur noch eines: Leitinger konnte endlich die ganzen Einzahlscheine für Miete, Versicherungen und Banken ausfüllen. Doch nun hat die Justiz mit ihm eine Rechnung offen…
Foto: Erich Petschenig
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