Leichenfledderer
Millionenhandel mit Leichenteilen in den USA
Die Knochen, Organe und Gewebe wurden zur Transplantation und zu Forschungszwecken in alle Welt verkauft und brachten den Männern laut Anklageschrift 4,6 Millionen Dollar (3,8 Millionen Euro) ein. Den Ermittlern zufolge sorgen sich die Käufer jetzt um die Empfänger der transplantierten Gewebe, die ein hohes Infektionsrisiko tragen.
"HIV, Hepatitis C und viele andere Infektionskrankheiten brauchen lange, bis sie sich bemerkbar machen", erklärte ein Rechtsanwalt in South Carolina, der 85 Empfänger dieser Transplantate vertritt. Zu den Opfern gehörte auch der vor zwei Jahren in New York gestorbene britische BBC-Moderator Alistair Cooke. Er war im Alter von 95 Jahren einem Lungentumor erlegen. Um Abnehmer für seine Organe zu finden, fälschte das Quartett einen Totenschein, demzufolge Cooke 85-jährig gesund an Herzversagen starb.
Der Anklageschrift nach stopften die Täter ihre Handschuhe und Kittel in die aufgeschnittenen Leichen, um Beweismittel zu vernichten. Die vier Männer erklärten sich in allen Punkten der Anklage - Korruption, Leichendiebstahl, unerlaubte Sektion und Grabschändung - für unschuldig.
Kronen Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen 






Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.