Mehr als jeder Dritte in Oberösterreich ist demnach schneller als erlaubt unterwegs, österreichweit haben 40,8 Prozent der Autofahrer einen Bleifuß. Spitzenreiter ist die „Teststrecke“ in Kärnten, auf der ab 2. Mai für zwei bis drei Monate bis zu 160 Stundenkilometer erlaubt sein sollen: So, wie sie es dann erst dürfen, fahren dort jetzt schon 70 Prozent. „Das Gesetz den Gewohnheiten anpassen“ will Gorbach aber nicht, wie er in Linz erklärt: „Es geht insgesamt um eine flexible Geschwindigkeitsregelung, die mehr Sicherheit bringen wird.“
Gorbach plant Verkehrsbeeinflussungsanlagen um 363 Millionen Euro, für die nach aktuellen Verkehrs- und Wetterdaten die jeweils möglichen Geschwindigkeiten errechnet werden. 160 ist dabei eine Obergrenze: „Situationsbedingt werden oft auch viel niedrigere Limits angezeigt werden. Im Jahresdurchschnitt kommt man dann vielleicht auch wieder auf 130.“
Gorbach sucht noch weitere „Teststrecken“, auch in Oberösterreich. Die Landesregierung hat sich allerdings bereits festgelegt, sie nicht zuzulassen.
Foto: Birbaumer
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