Die Flüchtlingszahlen gehen deutlich zurück, viele Einrichtungen werden damit obsolet. Die Steiermark reduzierte zuletzt die Zahl ihrer Quartiere deutlich, bis März fallen weitere 69 Plätze weg.
Nach Jahren der großen Flüchtlingswellen – 2015 kamen Afghanen, Syrer und Iraker, 2022 Vertriebene aus der Ukraine – hat sich die Asylsituation in der Steiermark wieder entspannt. Daher wird die Zahl der Flüchtlingsheime sukzessive reduziert. Erst vor Kurzem enthüllte die „Krone“, dass das Bundesquartier in Graz-Andritz stillgelegt wird, nun zieht auch das Land Steiermark nach: Nach Informationen der „Krone“ werden bis März 2027 fünf Standorte mit insgesamt 69 Plätzen geschlossen. Seit Anfang 2025 wurden bereits 50 Asylheime mit insgesamt 772 Plätzen zugesperrt.
Landesrat: „Halten keine unnötigen Quartierstrukturen aufrecht“
„Wir halten keine unnötigen Quartierstrukturen aufrecht“, begründet der zuständige FPÖ-Soziallandesrat Hannes Amesbauer den Schritt, „wo Kapazitäten nicht mehr gebraucht werden, werden sie konsequent zurückgefahren.“ Der Rückgang der Aufnahmezahlen sei auch dem strikteren Asylkurs der Landesregierung geschuldet, ist Amesbauer überzeugt: „Grundversorgung wird stärker auf ihren eigentlichen Zweck konzentriert: vorübergehende Unterstützung statt dauerhafter Vollalimentierung.“
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