Die Behauptungen von so manchem Ex-Spieler von Manchester City, man habe die Titel auf dem Platz gewonnen und dürfe deshalb nicht aufgrund von finanziellen Verstößen bestraft werden, kommt bei Roy Keane gar nicht gut an. Aber vor allem über die Klub-Verantwortlichen schimpft die ManUnited-Legende: „Sie wussten, dass es vielen Menschen wehtun würde, aber sie haben es trotzdem getan.“
Bereits vor wenigen Tagen hatte Keane ManCity öffentlich kritisiert, bei ITV legte er nun nach: „Man hört Unsinn von Ex-Spielern, die behaupten, sie hätten auf dem Platz gewonnen. Aber es war Betrug. Da wurde betrogen.“ Die in der Zeit der finanziellen Verstöße gewonnenen Titel hätten somit auch keinen Wert. „Ich würde diese Medaillen hundertprozentig in den Müll werfen“, so der drastische Vorschlag des 55-Jährigen.
Was Keane aber besonders stört, ist das Verhalten der Chef-Etage von Manchester City. Den Funktionären sei durchaus bewusst gewesen, was für Auswirkungen ihr Handeln auch auf andere Klubs und Spieler haben, dennoch schreckten sie nicht vor ihren Plänen zurück.
City droht Zwangsabstieg
Auch Arsenal-Legende Ian Wright ärgerte sich bei ITV: „Die City-Besitzer haben ihrer Mannschaft versichert, dass nichts Schlimmes vor sich geht. Wenn man aber Spieler ist, stimmt da etwas nicht.“ Welche Strafen die „Skyblues“ erwartet, ist noch unklar. Von Geldbußen über einen Punkteabzug bis hin zum Zwangsabstieg liegt alles im Bereich des Möglichen ...
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