Nach neun Jahren kehrt Konrad Laimer mit dem österreichischen Nationalteam nach Dublin zurück. Seinen Marktwert konnte der mittlerweile 29-Jährige in der Zwischenzeit ordentlich in die Höhe schrauben ...
Irland gegen Österreich, Aviva Stadium, Juni 2017: Auf der Bank sitzt ein gerade 20 Jahre alt gewordener Blondschopf, darf erstmals im Rahmen eines A-Länderspiels die Hymne hören. Für seine ersten Minuten in Rot-weiß-Rot reicht es zwar erst zwei Jahre später, das Spiel in Irland war für Konrad Laimer dennoch prägend. Neun Jahre später kehrt der 29-Jährige zurück nach Dublin, aus der aufstrebenden Salzburger Zukunftsaktie ist längst ein gestandener Anführer geworden. Der fünf nationale Meistertitel, sechs Cuperfolge am Konto hat, vor dem 62. Länderspiel steht.
„Bereit für einige Minuten“
Seit Montag ist er beim Team, hat seine Muskelverletzung auskuriert. „Ich bin auf jeden Fall bereit für einige Minuten“, so der Bayern-Legionär. Der nach Michael Gregoritsch, im heutigen Kader neben Laimer der einzig verbliebene Akteur vom 1:1 vor neun Jahren, die meisten Länderspiele aufzuweisen hat, vorangehen will: „Das Wichtigste ist, dass jeder am gleichen Strang zieht, Vollgas gibt“, setzt Laimer auf das Teamgefüge.
Seinen Marktwert hat Laimer mittlerweile auf 32 Millionen Euro hochgeschraubt – womit er nur 4,3 Millionen weniger Wert ist als die zehn Teams in der irischen Premier Division zusammen. In Irlands Kader ist daher auch kein einziger Spieler aus der heimischen Liga, nur zwei verdienen ihr Geld nicht in England: James Abankwah (Udinese) und Troy Parrott (Real Betis).
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