Wie lebten die Germanen eigentlich? Wie wurde damals Brot gebacken, Körbe geflochten oder Glasschmuck hergestellt? Antworten auf diese Fragen gibt das Freilichtmuseum am 26. Oktober beim Germanenfest im Freilichtmuseum Elsarn bei Straß.
Einmal zurück in eine längst vergangene Zeit: Beim Germanenfest im Germanischen Gehöft in Elsarn können Besucher am 26. Oktober in die Welt der Germanen eintauchen. Wohn- und Arbeitsräume geben Einblicke in den Alltag der Menschen, die vor vielen Jahrhunderten in der Region lebten.
Archäologische Funde ausnäheren Umgebung des Museum belegen auch tatsächlich eine germanische Besiedlung der Region vom 1. bis ins 5. Jahrhundert nach Christus. Das Freilichtmuseum wurde geschaffen, um dieses Kapitel der regionalen Geschichte anschaulich erlebbar zu machen, so die Betreiber. Damit das Freilichtmuseum so nah wie möglich an der wirklichen Geschichte ist, wurden auch Historiker herangezogen.
Besonders anschaulich wird die Zeitreise beim Blick auf die alten Handwerkstechniken. Beim Germanenfest können Besucher zum Beispiel erleben, wie einst Brot, Körbe oder Glasschmuck hergestellt wurden.
Für Action sei ebenfalls gesorgt, heißt es im Vorfeld. Vor allem bei den jüngsten Besuchern sorgt das Bogenschießen für Begeisterung – aber nicht nur. „Jung und Alt können sich sowohl beim Bogenschießen als auch beim Hacklwerfen miteinander messen“.
Feuerflecken und Wein
Nach so viel Zeitreise darf auch die Stärkung nicht fehlen. Laut Veranstalter sorgen die Feuerflecken für kulinarischen Genuss und dürften gewöhnlich schon mit ihrem Duft den einen oder anderen Besucher anlocken.Dazu schenken die Winzer der Gemeinde verschiedene Weine aus. Wer es lieber italienisch mag, kann sich im Pizza-Restaurant „Germania“ stärken.
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