Für den Naturschutz schließen sich mehrere Akteure zusammen und trafen sich anlässlich eines Jubiläums zu einem länderübergreifenden Austausch. Auch ein neues Projekt steht an.
Rund 60 Teilnehmer aus insgesamt sechs Ländern trafen sich vor Kurzem in Matrei in Osttirol, um bei einer Veranstaltung des Netzwerks alpiner Schutzgebiete (ALPARC) über grenzüberschreitenden Naturschutz zu sprechen.
Beim Sommerevent „Together for the Alps“ diskutierte man über innovative Ansätze zur Erhaltung der biologischen Vielfalt, Umweltbildung oder Besuchermanagement. Auch Exkursionen in Täler oder ins Gletschervorfeld des Schlatenkeeses standen an.
Da der Klimawandel und das rasche Schmelzen der Gletscher die alpine Landschaft verändern, müssen Schutzgebiete neue Managementaufgaben verrichten. Mit dem neuen Projekt „AfterAlpinelce“ befassen sich Forscher und Partner über das Entstehen neuer, eisfreier Flächen. Beim Treffen in Matrei wurden nun erste Umsetzungsschritte vereinbart. Diese beinhalten etwa standardisierte Felderhebungen zur Besiedelungen von Gletschervorfeldern. Erste Untersuchungen in Osttirol bestätigen, dass innerhalb von fünf Jahren bis zu fünf Blütenpflanzenarten den frisch eisfrei gewordenen Boden besiedeln. Während der Konferenz fanden auch Feierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen von ALPARC statt. Diese Kooperation soll auf künftige und aktuelle Projekte Einfluss haben.
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