Im Zuge des Sicherheitsausbaus beim A 2-Anschluss in Wöllersdorf fand die Höhlturm-Miniatur eine neue Heimat. So wie der Höhlturm einst die darunterliegenden Höhlen in Wöllersdorf-Steinabrückl, Bezirk Wiener Neustadt, schützte, so schützt der Sicherheitsumbau der Anschlussstelle an der B 21 und A 2 heute die Autofahrer.
Knapp vor Fertigstellung dieser Straßenarbeiten fand nun die Miniatur des lokalen Wahrzeichens ein neues Platzerl. Sie wurde von einem Kreisverkehr zu einem anderen direkt bei der A 2-Einbindung übersiedelt. Nachdem Verkehrslandesrat Udo Landbauer (FPÖ) grünes Licht gegeben hatte, wurde nun der Transport des kleinen Abbildes des großen Höhlturms gemeinsam mit der Straßenmeisterei Wiener Neustadt organisiert.
Sichtbares Zeichen der Ortsgeschichte
„Wir setzen ein Stück Identität dorthin, wo täglich viele Menschen vorbeikom-men. Das verbindet Funktion mit Heimatgefühl“, freut sich FPÖ-Vizebürgermeister Gernot Forster. Das unterstreicht auch Bürgermeister Florian Pfaffelmaier (Wir für Woest): „Der Höhlturm ist weit mehr als ein altes Bauwerk – er ist ein Stück von unserem Zuhause und gehört zu Wöllersdorf-Steinabrückl einfach dazu. Er ist ein sichtbares Zeichen unserer Geschichte und unserer Identität.“ Laut Ortschef legte Bauamtsleiterin Tanja Lobner viel Engagement für dieses Vorhaben an den Tag.
Höhlturm als Aussichtswarte
Der echte Höhlturm ist ein bedeutendes historisches Zeugnis der Wehrgeschichte in Niederösterreich. Gebaut 1531, bei einem Brand 1683 zerstört, 1994 aufwändig renoviert, ist er heute eine öffentlich zugängliche Aussichtswarte in den Weinbergen am nördlichen Ortshang. Und auch im Gemeindewappen ist der Höhlturm seit 1988 verewigt.
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