200 Kräfte im Einsatz

Hirnsdorf: Eine Katze überlebte das Flammeninferno

Steiermark
24.09.2026 17:09
Porträt von Steirerkrone
Von Steirerkrone

200 Feuerwehrkräfte von 15 Wehren standen beim Brand eines Wohnhauses in Hirnsdorf im Einsatz. Die Bewohner blieben unverletzt, mehrere Samtpfoten starben aber in den Flammen. Nur eine Katze konnte von den Einsatzkräften gerettet und versorgt werden.

Alarmiert wurden die Feuerwehren am Mittwochnachmittag zunächst zu einem Wohnhausbrand in Hirnsdorf, Bezirk Weiz. Schon beim Eintreffen schlugen meterhohe Flammen aus dem Gebäude. Wegen der Größe des Brandes wurde umgehend Abschnittsalarm ausgelöst. Zunächst war unklar, ob sich noch Menschen im Haus befanden. Kurz darauf gab es Entwarnung: Alle Bewohner konnten sich unverletzt in Sicherheit bringen. Kein Glück hatten jedoch die Katzen der Bewohner. 

Für mehrere Samtpfoten kam jede Hilfe zu spät, sie verendeten in den Flammen. Ein Vierbeiner hatte jedoch Riesenglück: „Nach etwa vier Stunden haben Kollegen das arme Tier gefunden“, erzählt Stefan Fink von der FF Großpesendorf. „Die Katze röchelte und war völlig verwirrt. Beim ersten Check war sofort klar, dass das Tier verletzt ist beziehungsweise vermutlich eine schwere Rauchgasvergiftung hat.“

Das arme Tier konnte in letzter Sekunde von den Feuerwehrleuten gerettet werden.
Das arme Tier konnte in letzter Sekunde von den Feuerwehrleuten gerettet werden.(Bild: FF Großpesendorf)
Die Katze wurde von einer Tierärztin versorgt.
Die Katze wurde von einer Tierärztin versorgt.(Bild: FF Großpesendorf)

Amtstierarzt lobt Floriani
Der 32-Jährige zögerte keine Sekunde, organisierte einen Transportkorb und brachte die Katze noch in der Nacht in die Tierarztpraxis „Für alle Felle“ von Claudia Eichinger. Dort wurde sie mit zahlreichen Medikamenten behandelt – ihr Zustand besserte sich wieder. „Mich freut vor allem, dass alle so gut zusammengearbeitet haben!“, sagt Fink, der als Präsident der Tierhilfe Steiermark auch ehrenamtlich im Tierschutz engagiert ist.

Lob kommt vom hinzugezogenen Amtstierarzt Gerhard Kutschera: „Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Feuerwehr-Mitarbeiter nach einem Einsatz in der Nacht mit einer Katze persönlich noch zum Arzt fährt. Stefan Fink ist schon einige Male in Tierschutzangelegenheiten sehr engagiert aufgefallen.“

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