Meterhohe Flammen schlugen Mittwochnachmittag aus einem Wohnhaus im steirischen Hirnsdorf. 15 Feuerwehren mit rund 200 Einsatzkräften standen im Großeinsatz. Verletzt wurde niemand, mehrere Katzen verendeten.
Alarmiert wurden die Feuerwehren am Mittwochnachmittag zunächst zu einem Wohnhausbrand in Hirnsdorf, Bezirk Weiz. Bereits beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen meterhohe Flammen aus dem Gebäude. Aufgrund der Größe des Brandes wurde umgehend Abschnittsalarm ausgelöst. Zu Beginn war unklar, ob sich noch Menschen im Haus befanden. Kurz darauf konnte Entwarnung gegeben werden: Alle Bewohner konnten sich unverletzt in Sicherheit bringen.
Schwerer Atemschutz nötig
Die Löscharbeiten gestalteten sich jedoch schwierig. Unter schwerem Atemschutz bekämpften die Feuerwehrleute die Flammen, für die Wasserversorgung mussten Löschleitungen über eine Gesamtlänge von mehr als einem Kilometer verlegt werden. Auch eine Drehleiter und Teleskopmasten kamen zum Einsatz. Insgesamt standen 15 Feuerwehren mit rund 200 Kräften im Einsatz.
Nur eine Katze hat überlebt
Für mehrere Katzen kam jede Hilfe zu spät, sie verendeten in den Flammen. Eine Katze konnte gerettet und in ein Tierheim gebracht werden. Das Wohnhaus ist derzeit unbewohnbar.
Die Feuerwehr war auch am Donnerstagmorgen noch mit Nachlöscharbeiten beschäftigt, Brand aus war zunächst noch nicht gegeben. Die Ursache des Feuers und die Höhe des entstandenen Schadens waren vorerst noch Gegenstand der Ermittlungen.
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