Fr, 18. Jänner 2019

Angst vor Hochwasser

08.12.2014 08:38

Taifun "Hagupit": 21 Tote, Sturm traf auf Manila

Der Taifun "Hagupit" hat nach Angaben des Roten Kreuzes mindestens 21 Tote gefordert, als er über die östliche Philippinen-Insel Samar hinweggefegt ist. Der Großteil der Opfer sei aufgrund von steigenden Wasserständen in der Inselhauptstadt Borogan ertrunken, wo der Sturm erstmals auf Land traf, meldete die Organisation am Montag.

Unterdessen erreichte "Hagupit" am Montag merklich abgeschwächt die philippinische Hauptstadt Manila. Obwohl er nun nur noch als "tropischer Sturm" gilt, sind die Behörden in voller Alarmbereitschaft. Denn "Hagupit" bewegt sich nun langsamer, wodurch der Regen teils stundenlang auf dieselbe Region prasselt. Überschwemmungen könnten das Wirtschafts- und Finanzzentrum ins Chaos stürzen. Manila war 2009 von Tropensturm "Ketsana" schwer getroffen worden.

In den Zentralphilippinen sind Millionen Menschen teils schon seit Freitag ohne Strom. Elektrizitätswerke hatten vorsorglich die Versorgung eingestellt, weil sie Schäden durch starken Wind fürchteten. Zahlreiche Strommasten knickten um, Tausende Hütten und Häuser wurden beschädigt oder zerstört, darunter auch in Tacloban, der Stadt, die im vergangenen Jahr von Taifun "Haiyan" schwer getroffen worden war.

Aufräumen in vollem Gange
24 Stunden nach dem Durchzug des Taifuns waren in den Zentralphilippinen die Aufräumarbeiten in vollem Gange. Mehr als eine Million Menschen waren vor dem Taifun geflohen, viele kehrten am Montag in ihre Dörfer zurück. Die Behörden hatten vor dem Sturm Lager mit Hilfsmitteln angelegt und versprachen eine zügige Auslieferung.

In Manila hatten Arbeiter in den vergangenen Tagen schon Reklametafeln und Weihnachtsdekoration abgebaut. Geschäftsleute vernagelten ihre Schaufenster und viele verbarrikadierten ihre Eingänge mit Sandsäcken. Slumviertel in Küstennähe wurden geräumt, die Behörden richteten Notaufnahmelager ein. Alle Rettungsdienste waren in Alarmbereitschaft. Die Börse stellte den Betrieb ein, mehr als 100 Flüge wurden gestrichen.

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Mainz-Legionär im Talk
Phillipp Mwene - Absteiger mit Aufstiegsgarantie
Fußball International
Riesenpanne
Barcelona droht der Ausschluss aus dem Cup!
Fußball International
Alabas Bayern-Analyse
„Wollen einen Sieg nach dem anderen einfahren“
Fußball International
Tabuthema
Schmerz als Lustkiller
Gesund & Fit
Pass verloren?
Notreisedokument für gestrandete Reisende
Reisen & Urlaub
Basketball-Bundesliga
Spitzenreiter Gmunden verliert Derby in Wels
Sport-Mix
Olympia-Zweiter
Krebs-Drama um Snowboard-Star Max Parrot
Wintersport
Asien-Cup
Japan erreicht als Gruppensieger Achtelfinale
Fußball International
Saß selbst am Steuer
Prinz Philip (97) nach Autounfall geschockt
Video Stars & Society
Leihe nach Düsseldorf
Markus Suttner kehrt nach Deutschland zurück
Fußball International

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.