Mo, 22. Oktober 2018

Aus 3D-Drucker

05.12.2014 08:46

Japanerin mit "Pussy Boat" unterwegs - verhaftet

Mit ihrer äußerst intimen Aktion hat eine japanische Künstlerin für große Aufregung in ihrem Land gesorgt. Rokude Nashiko ließ ihre Intimzone vermessen und mittels eines 3D-Druckers überdimensional aus Plastik nachbilden. Dieses Abbild montierte sie anschließend auf ein Kajak-Boot. Seither ist die junge Frau immer wieder auf Flüssen und Seen mit ihrem "Pussy Boat" unterwegs. Sehr zum Ärger der Behörden, die sie bereits zwei Mal verhaften ließen.

Da sie nämlich Aufnahmen ihrer Genitalien an potenzielle Sponsoren für ihr Kunstprojekt verschickt hatte, war Nashiko ins Visier der Polizei geraten. Nachdem die gar nicht schüchterne Frau bereits im Juli vorläufig festgenommen und nach einer Online-Unterschriftenaktion wieder auf freien Fuß gesetzt wurde, ist Nashiko vor wenigen Tagen erneut verhaftet worden.

Da es in Japan gesetzlich verboten ist, Genitalien öffentlich zur Schau zu stellen, könnte es für die Künstlerin ein juristisches Nachspiel geben. Schlimmstenfalls drohen Nashiko laut einem Bericht des "Guardian" bis zu zwei Jahre Haft und eine Geldstrafe in Höhe von rund 17.000 Euro.

"Meine Vagina ist nichts Obszönes"
Doch die Japanerin ist sich keiner Schuld bewusst. "Ich glaube nicht, dass meine Vagina etwas Oszönes ist. Außerdem habe ich mir geschworen, niemals vor Polizeigewalt einzuknicken", tönte Nashiko in einer Pressekonferenz nach ihrer Freilassung im Juli.

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