Mehrere Kundgebungen sorgten am Samstag für einen Großeinsatz der Wiener Polizei. Am Stephansplatz eskalierte die Lage: Laut Polizei wurden Flaschen geworfen, Pyrotechnik eingesetzt und mehrfach versucht, Polizeisperren zu durchbrechen.
Am Stephansplatz näherte sich gegen 16.15 Uhr eine Personengruppe einer ordnungsgemäß angezeigten Standkundgebung. Die Polizei schritt ein, um ein Aufeinandertreffen der Gruppen zu verhindern.
Flaschen und Pyrotechnik geworfen
Kurz darauf kam es laut Polizei jedoch zu gefährlichen Szenen: Aus den Reihen der Versammlungsteilnehmer sollen Flaschen geworfen und pyrotechnische Gegenstände eingesetzt worden sein. Zudem wurde wiederholt versucht, Polizeisperren zu durchbrechen. Die Versammlung wurde daraufhin behördlich aufgelöst.
Eine Person wurde vorläufig festgenommen, sechs Anzeigen wurden erstattet. Außerdem wurden vier Polizisten verletzt, drei davon konnten ihren Dienst nicht fortsetzen.
Nicht angezeigte Versammlung in Brigittenau
Bereits am Nachmittag hatte sich im Bereich des Brigittenauer Sporns eine nicht angezeigte Versammlung gebildet. Die Teilnehmer zogen mit Fahnen, Bannern, Megaphonen und Pyrotechnik über die Schemerlbrücke in Richtung Döbling. Beim Eintreffen der Polizei flüchteten mehrere Personen. Insgesamt wurden 35 Identitätsfeststellungen durchgeführt und mehrere Anzeigen erstattet.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.