Zeremonie in Fátima
Tausende bei Umbettung von Fátima-Augenzeugin
Zur Umbettung wurden nach portugiesischen Medienberichten mehr als 250.000 Menschen erwartet. Die Fernsehsender berichteten in Direktübertragungen über die Zeremonie. In dem Wallfahrtsort befinden sich auch die Grabstätten der anderen beiden Hirtenkinder, mit denen Lúcia dos Santos im Jahr 1917 als Zehnjährige nach eigenen Angaben mehrmals Erscheinungen der Jungfrau Maria beobachtet hatte.
Fátima zählt heute zu den wichtigsten Wahlfahrtsstätten der Welt. Die anderen beiden Hirtenkinder, das Geschwisterpaar Jacinto und Francisca Marto, waren früh gestorben und von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen worden. Lúcia fertigte von den Beobachtungen der Marienerscheinungen detaillierte Aufzeichnungen an. Sie lebte seit 1921 im Kloster und kam mehrmals mit Johannes Paul zusammen.
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