So, 23. September 2018

Öl-Bäche in Wüste

04.12.2014 14:29

Israel: Umweltkatastrophe durch Leck in Pipeline

Schlimme Umweltkatastrophe in Israel: Im Süden des Landes sind Millionen Liter Rohöl aus einem Leck in einer Pipeline ausgetreten und haben das Erdreich verseucht. Auf Luftaufnahmen sind schwarze Seen und kilometerlange Bäche zu sehen, die sich durch die Landschaft wälzen. Laut Umweltministerium ist auch ein Naturschutzgebiet betroffen.

In Israel mussten drei Personen behandelt werden, weil sie Öldämpfe eingeatmet hatten. Auch in Jordanien gab es offenbar Verletzte. Die offizielle jordanische Nachrichtenagentur Petra berichtete, Dutzende Jordanier aus der Grenzregion hätten sich an Krankenhäuser gewandt. Israel betonte, das Öl habe Jordanien nicht erreicht, möglicherweise habe aber der Wind die Dämpfe über die Grenze geweht.

Stinkende Seen und Bäche in der Wüste
Das Unglück ereignete sich Mittwochnacht nahe des Dorfes Beer Ora unweit der Großstadt Eilat. Erste Ermittlungen ergaben, dass die Pipeline bei Wartungsarbeiten beschädigt wurde. Vom Ministerium veröffentliche Luftaufnahmen zeigten die Wüstenlandschaft durchzogen von Bächen und Seen aus Öl, das bereits mehrere Kilometer weit geflossen ist.

Auch Naturschutzgebiet betroffen
Eine wichtige Verbindungsstraße zwischen Israels Norden und dem Süden des Landes musste zwischenzeitlich teilweise gesperrt werden. Das stinkende Öl sei auch in ein nahes Naturschutzgebiet gelangt, wo eine besondere Palmenart wachse, teilte das Umweltministerium mit. Auch Wildtiere in der Region seien gefährdet. Allein die Sanierung der Böden werde Monate dauern, hieß es.

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