Druck von den USA

Südkorea erwägt Einsatz in Straße von Hormuz

Außenpolitik
19.09.2026 06:40
Porträt von krone.at
Von krone.at

Südkorea will einen wesentlichen Beitrag zur Wiederherstellung der freien Durchfahrt in der Straße von Hormuz leisten. 

US-Präsident Donald Trump hatte im Vorfeld wiederholt über Social Media und in Gesprächen kritisiert, dass Verbündete wie Südkorea die USA bei der Absicherung der Schifffahrt und im Konflikt im Nahen Osten zu wenig unterstützen.

Medienberichten zufolge erwägt Seoul Sicherheitsbeiträge oder logistische Unterstützungen (wie den Einsatz von Seefernaufklärern oder Logistikschiffen), um die Energieversorgung und Handelswege abzusichern.

Außenminister Cho Hyun gab die Zusammenarbeit gemeinsam mit seinem US-Kollegen Marco Rubio in Washington bekannt. Zudem vereinbarten beide Seiten eine rasche Umsetzung südkoreanischer Investitionszusagen in den USA.

Handelsabkommen als Zugpferd
Dabei geht es um ein Handelsabkommen über Investitionen in Höhe von 350 Milliarden Dollar in die US-Industrie im Gegenzug für auf 15 Prozent gesenkte Zölle auf koreanische Importe.

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