Kurz vor Beginn des neuen Schuljahres kämpfte der Wörgler Direktor um jene Quereinsteiger, die sich in den letzten Schuljahren bereits bewährt haben. Die zwei Lehrkräfte der Mittelschule Wörgl mussten aber bis zuletzt um ihre weitere Anstellung zittern. Nun ist klar: Beide dürfen bleiben.
Es muss eine Last von ihren Schultern gefallen sein, als die Quereinsteigerin Alev Harmanci und Fr. B., die anonym bleiben möchte und mit einem Sondervertrag beschäftigt ist, ihre Dienstverträge in den Händen hielten. Wie die „Tiroler Krone“ berichtet, war eine Weiterbeschäftigung keineswegs sicher.
Alev Harmanic unterrichtet seit März 2023 als Quereinsteigerin an der Wörgler Schule und schloss die Nachqualifizierung erst im Sommer ab. Fr. B. hat zwar in Deutschland ein Lehramtsstudium abgeschlossen, dieses wird jedoch nicht in Österreich anerkannt. Beide Stellen wurden daher neu ausgeschrieben.
Nun beginnt das Feilschen um Wochenstunden
Alev Harmanci, die neben Deutsch und Englisch auch Deutsch als Zweitsprache unterrichtet, wird Vollzeit angestellt. Fr. B. hingegen wird aktuell mit 13 Sportstunden auskommen müssen.
Da die Sportmittelschule heuer 28 Schüler weniger als im Vorjahr hat, reduzieren sich die Wochenlehrstunden. Wie viele davon zur Verfügung stehen, hängt vom Unterrichtsbedarf sowie von der Schüler- und Klassenzahl ab. Zusätzliche Stunden können zwar beantragt werden, werden aber nur schwer genehmigt.
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