Ein technischer Defekt hat in der Nacht auf Sonntag einen Zug auf der spektakulären Karwendelbahnstrecke zwischen Seefeld in Tirol und Innsbruck zum Stillstand gebracht. Der Triebwagen kam im Martinswandtunnel zum Stehen. Er musste evakuiert werden.
Es war eine böse und vor allem unangenehme Überraschung für die Passagiere des Nachtzugs, der von Seefeld in Richtung Innsbruck unterwegs war. Gegen 1.30 Uhr musste die Bahngarnitur aufgrund eines technischen Defekts auf der Karwendelbahnstrecke im Martinswandtunnel zum Stillstand gebracht werden, wie es vonseiten der Polizei heißt.
Die Fahrgäste wurden von der Freiwilligen Feuerwehr Zirl aus dem Tunnel evakuiert.
Die Polizei
Elf Personen im Zug
Zum Zeitpunkt des Vorfalls hätten sich insgesamt elf Personen im Triebwagen befunden. Verletzt wurde niemand. „Die Fahrgäste wurden von der Freiwilligen Feuerwehr Zirl aus dem Tunnel evakuiert“, so die Exekutive.
Triebwagen abgeschleppt
Nachdem der defekte Triebwagen durch die ÖBB abgeschleppt worden war, konnte die Karwendelbahnstrecke Sonntagfrüh wieder freigegeben werden. Gegen 6 Uhr war die Strecke wieder frei befahrbar.
Neben der Feuerwehr und der Polizei stand auch die Einsatzleitung der Österreichischen Bundesbahnen im Einsatz.
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