Die Schiedsrichterorganisation Pro Ref hat eine offizielle Mitteilung veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass der entscheidende Treffer von ManCity-Stürmer Erling Haaland im Derby gegen Manchester United (1:0) wohl nicht hätte zählen dürfen. Eine Untersuchung des Vorfalls wird folgen – die Aufregung ist groß.
Aufregung nach dem Manchester-Derby! Das entscheidende Tor von Erling Haaland in der 60. Minute hätte offenbar nicht zählen dürfen, wie die Schiedsrichterorganisation Pro Ref in einer Aussendung bestätigt. Dabei hatte es rund um die Szene bereits im Match Aufregung gegeben.
Der Linienrichter hatte nämlich zunächst auf Abseits von Haaland entschieden. Der VAR überprüfte die Szene und stellte fest, dass der Norweger nicht im Abseits stand – der Treffer wurde gegeben und entschied am Ende die Partie. Dabei hatte man bei der Überprüfung aber ein wesentliches Detail nicht beachtet.
Denn man hatte den Einfluss von City-Star Enzo Fernandez auf die Szene außer Acht gelassen. Erst nach der Partie wurde man auf den Fehler aufmerksam. „Bei demselben Angriff wurde festgestellt, dass Enzo Fernandez den Ball nicht gespielt hat, weshalb ein mögliches Abseits subjektiv zu beurteilen ist. In diesem Fall hat der VAR jedoch die wahrscheinlichen Auswirkungen seiner Position nicht erkannt und hätte eine Überprüfung auf dem Spielfeld empfehlen müssen“, so Pro Ref.
„Überprüfung wird stattfinden“
Nach der Analyse der Szene habe man sich mit den Verantwortlichen von Manchester United in Verbindung gesetzt, heißt es außerdem im Statement. „Eine Überprüfung des Vorfalls wird stattfinden“, wird abschließend klargestellt.
Für die „Red Devils“ wohl nur ein schwacher Trost. Denn die drei Punkte im Derby sind verloren. Dementsprechend groß ist der Frust bei Fans, Spielern und Trainer.
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