Origineller Trainingsreiz bei Fußball-Zweitligist FC Hertha Wels: Beim „Glücksrad“ warten auf die Spieler der Messestädter, die am Samstag im Derby bei Blau-Weiß gastieren, Aufgaben von Schuheputzen bis Singen.
Super Sachen gibt’s zu „gewinnen“ beim (Un-) Glücksrad von Fußball-Zweitligist FC Hertha Wels: „Schuhe putzen“ findet sich da ebenso wie „eine Woche Balldienst“ oder „50 Euro in die Mannschaftskassa.“ Auch einen Song vor der Mannschaft singen ist möglich!
Bei vier „N“ wird‘s gefährlich
„Der Moritz Schrenk hat super gesungen“, schmunzelt Coach Christian Heinle, der beim Zweitligisten das Glücksrad gemeinsam mit dem Team letzte Saison einführte. So geht’s: Bei einem gewissen Trainingsinhalt pro Einheit zählt’s, sammeln die Sieger ein „S“ und die Verlierer ein „N“. Bei vier „N“ in Serie steht der Gang zum Rad an! „Auch wenn’s auch lustig ist: In erster Linie soll es das Training noch schärfer machen, die Siegermentalität forcieren – jeder soll unbedingt gewinnen wollen und auf Anschlag sein“, so Heinle.
Neo-Linzer gegen Ex-Klub
Letzte Saison musste in Heinles Mannschaft Karim Conté ein Referat über seinen Heimatort in Guinea halten. Das hat er inklusive Video überragend gemacht“, so Heinle über den Mann, der im Sommer zum FC Blau-Weiß wechselte, gegen den es am Samstag im Derby in Linz für die Welser geht. „Linz hat besten Kader“ Der Tabellenführer erlitt zuletzt in Kapfenberg (1:2) und beim Cup-2:3-nach-2:0 gegen Innsbruck zwei bittere Niederlagen.
„Blau-Weiß hat den besten Kader der Liga“
„Sie haben aber mit Abstand den besten Kader der Liga und waren in beiden Spielen das bessere Team. Wenn wir etwas holen wollen, müssen wir am Limit sein“, so Heinle, der beim Cup-1:0 in Kapfenberg Stürmer Isa Drammeh aus dem Kader gestrichen hatte: „Ich war mit der Arbeitsethik nicht zufrieden.“ Da half auch das Glücksrad nicht...
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