Spieler atmen auf

Spuk für gebundene Bischofshofen-Kicker vorbei

Porträt von Salzburg-Krone
Von Salzburg-Krone

Der Salzburger Fußballverband (SFV) hat nun auch offiziell eine Entscheidung bezüglich jenen Kickern getroffen, die derzeit noch dem Bischofshofen Sportklub 1933 angehören. Und diese dürfte vorerst für großes Aufatmen sorgen. 

„Das hätte schon viel früher passieren sollen“, sagte der eine oder andere Funktionär in den letzten Wochen der „Krone“. Nun ist es fix: Freiheit für die Kicker des Bischofshofen Sportklub 1933!

Wie der Salzburger Fußballverband (SFV) am Donnerstagmorgen mitteilte, können alle Spieler, die derzeit noch an den BSK gebunden sind, der Klub gemäß § 13 des ÖFB-Regulativs gratis verlassen und sich einen neuen Verein suchen. Vorerst befristet bis zum 30. Juni 2027. Hintergrund: Den Bischofshofenern wurde im Sommer die Nutzung des Sportplatzes aufgrund anhaltender Streitereien entzogen. Das Aus in allen Bewerben des SFV war damit besiegelt.

Wann die Spieler wieder an den BSK gebunden sind
Sollte der Chaos-Klub aus dem Pongau in der Saison 2027/2028 im Erwachsenenbereich Meisterschaftsbewerben teilnehmen, sind die betroffenen Spieler wieder gemäß ÖFB-Regulativ an den Verein gebunden. Gleiches gilt auch für etwaige Nachwucksakteure. 

Nimmt der BSK – der zuletzt einen Peinlich-Auftritt im ÖFB-Cup hinlegte –  hingegen ab der Saison 2027/2028 im Erwachsenenbereich nicht an Meisterschaftsbewerben teil, sind die ihm angehörigen Spieler ab dem 1. Juli 2027 berechtigt, sich, ebenfalls gemäß § 13 des ÖFB-Regulativs, kostenlos und unbefristet einem anderen Verein anzuschließen. Die Möglichkeit eines solchen Wechsels besteht dann solange, bis der Chaos-Klub in den betreffenden Meisterschaftsbewerben wieder teilnimmt.

Die betroffenen Spieler können somit durchatmen. Schon am Wochenende sollen Mirnes und Mirel Kahrimanovic ihr Debüt bei Regionalligist Hallein feiern. Die beiden Brüder wurden von der BSK-Klubführung – ebenso wie zahlreiche Nachwuchsspieler und Kinder – über Monate blockiert und durften im Tennengau lediglich mittrainieren, jedoch an keinem Meisterschaftsspiel teilnehmen. Der Grund dafür? Die BSK-Bosse forderten vom Verein eine für Unterhaus-Verhältnisse hohe Ablösesumme.

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