„Ein Traum wird wahr“: Patrick Schwarzenegger sprach mit der „Krone“ über sein erstes Mal beim Filmfestival in Venedig – wo er an der Seite von Penélope Cruz den Film „Bunker“ vorstellte –, seinen Vater Arnie und seine Beziehung zu seinen österreichischen Wurzeln.
„Was für eine tolle Aussicht, da möchte man gleich ins Meer springen“, zeigte sich Patrick Schwarzenegger beim Interview am Dienstag begeistert von der Suite im Hotel Excelsior in Venedig, in dem das Gespräch stattfand. Die Haare, die er sich für seinen neuen Thriller „Bunker“, der am Abend am Lido Premiere feiern sollte, hat wachsen lassen, sind wieder merklich kürzer.
In hellblauem Hemd mit Kragen im Leoparden-Muster und Krawatte spricht er über sein erstes Mal am Festival: „Damit wird wirklich ein Traum wahr. Es ist ein Meilenstein in meiner Karriere. Man sieht dieses Festival im Fernsehen oder im Internet, und dann dabei zu sein, das ist echt was, was man natürlich auf der Liste hat, wenn man in die Filmbranche einsteigen will.“
„Mein Vater kommt aus einer ganz anderen Ära“
Dass er mit dem Schauspielern in die Fußstapfen seines Vaters Arnold Schwarzenegger getreten ist, sei nicht immer leicht: „Ich muss meinen eigenen Weg finden. Mein Vater kommt aus einer ganz anderen Ära. Sein ganzer Traum und sein wichtigstes Ziel war es immer, überall seinen Namen zu sehen und immer die Nummer eins zu sein. Für mich ist das anders. Ich versuche, Rollen zu finden, die mich begeistern, auch wenn sie, wie in diesem Film, klein sind.“
Aber: „Ich habe unglaublich viel von meinem Vater – und auch meiner Mutter – über das Leben gelernt. Dad hat immer vorgelebt, dass man einfach sehr hart arbeiten muss, um sein Ziel zu erreichen.“
„In Wahrheit ist mein Vater Amerikaner“
Zu seinen österreichischen Wurzeln hat er gute Verbindungen: „Ich versuche, einmal im Jahr nach Österreich zu kommen, meistens mit meinem Vater. Ich liebe es, zu sehen, wo er herkommt, und die Kultur kennenzulernen. Österreich ist ein Teil von mir. Aber gleichzeitig ist Amerika der Ort, wo ich geboren und aufgewachsen bin. Und auch mein Vater kommt zwar aus Österreich, aber in Wahrheit ist er Amerikaner.“
In Florian Zellers Streifen „Bunker“ spielt Schwarzenegger einen Autor, mit dem Penélope Cruz flirtet: „Es war wundervoll, mit ihr zu arbeiten und von ihr zu lernen.“ Kommt es zur Affäre? Um das zu erfahren, muss man ins Kino gehen – mit dem Start in Österreich ist Anfang 2027 zu rechnen.
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