Sie sind der größte „Pflegedienst“ des Landes: Ohne Angehörige wäre die Betreuung von rund 40.000 Oberösterreichern zu Hause kaum möglich. Das Land will die Familien deshalb stärker entlasten.
Rund 40.000 Oberösterreicher, die Pflegegeld beziehen, werden zu Hause betreut und versorgt. Ohne Angehörige wäre das kaum zu stemmen. Sie übernehmen einen wesentlichen Teil der Betreuung und ermöglichen damit vielen Menschen, trotz Pflegebedarfs möglichst lange in den eigenen vier Wänden zu bleiben.
„Pflegende Angehörige sind der größte Pflegedienst und eine tragende Säule des sozialen Oberösterreichs“, sagt Landesrat Christian Dörfel (ÖVP). Dieser Einsatz verdiene nicht nur Anerkennung, die Familien müssten auch spürbar entlastet werden. Und genau darauf legt das Land deshalb einen Schwerpunkt in seiner Pflegestrategie 2040, informierte der Landesrat am Dienstag: So sollen unter anderem die mobilen Dienste weiter gestärkt und die Tagesbetreuung ausgebaut werden.
Beides soll pflegenden Angehörigen Freiräume im Alltag verschaffen. Dazu kommen leichter zugängliche Beratungsangebote und sogenannte „Sorgende Gemeinschaften“, bei denen Netzwerke bei alltäglichen Aufgaben unterstützen sollen. Klar ist: Trotz laufender Bemühungen wird man in der Pflege in Zukunft noch stärker auf die Hilfe von Angehörigen angewiesen sein.
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