Nach neun Wochen sind die Sommerferien bald vorbei. Die gute Nachricht: Fast alle Lehrerstellen in Oberösterreich sind besetzt. Das neue Jahr an den Bildungseinrichtungen bringt auch einige Herausforderungen und Neuerungen.
Die Sommerferien enden in Oberösterreich am kommenden Wochenende. Für 15.047 Kinder beginnt dann ein neuer Lebensabschnitt, sie werden zum ersten Mal in die Schule gehen. Das sind übrigens um rund 800 weniger als im Vorjahr, und der Trend wird sich in den kommenden Jahren wegen der geburtenschwachen Jahrgänge fortsetzen.
21.083 Lehrer unterrichten
Während in den vergangenen Jahren vor allem die Besetzungen von freigewordenen Lehrerstellen ein Problem war, gibt es aktuell Entwarnung. „So entspannt wie heuer war die Lage bei den offenen Stellen für das Lehrpersonal an den Schulen schon seit dem Jahr 2020 nicht mehr“, sagt dazu Bildungsdirektor Alfred Klampfer. Aktuell sind nicht einmal 0,8 Prozent der Stellen unbesetzt. In OÖ werden 21.803 Lehrer unterrichten.
So entspannt wie heuer war die Lage bei den offenen Stellen für das Lehrpersonal an den Schulen schon seit dem Jahr 2020 nicht mehr.

Alfred Klampfer, Bildungsdirektor
Bild: Horst Einöder/Flashpictures
Das neue Schuljahr bringt für die Bildungseinrichtungen auch einige neue Herausforderungen. Da ist einmal das Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren. „Wir rechnen da aber eigentlich nicht mit besonders vielen Problemen, weil es die in den vergangenen Jahren auch nicht gab“, so Klampfer. Weigern sich die Mädchen und die Eltern, das Kopftuch abzunehmen, dann drohen Strafen zwischen 150 und 800 Euro, und die können durchaus mehrfach verhängt werden.
Neuerung bei Suspendierungen
Neu ist auch die Suspendierungsbegleitung für Schüler. „Wir haben dazu schon im Juni einen Testlauf gemacht. Das funktioniert ganz gut“, so Klampfer. In Linz und Wels etwa werden suspendierte Kinder in externen Klassen von Lehrern, Psychologen und Sozialarbeitern betreut.
Das Land und die Gemeinden investieren auch in herausfordernden Zeiten in die Schulinfrastruktur. 647 Millionen Euro sind es heuer.
LH-Stv. Christine Haberlander
Und damit die Kinder auch in gut ausgestatteten und modernen Schulen unterrichtet werden, wird auch Geld in die Hand genommen. „Das Land und die Gemeinden investieren auch in herausfordernden Zeit in die Schulinfrastruktur – 647 Millionen Euro sind es heuer, in 176 Projekten“, so LH-Stellvertreterin und Bildungsreferentin Christine Haberlander von der ÖVP.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.