Der aktuelle Stand bei der „Zeugnisverteilung“ der Turnusärzte - nachlesbar unter nebenstehendem Link - fällt für Oberösterreich zwiespältig aus: Einerseits gehören die Psychiatrie in der Landesnervenklinik und die „Lunge“ in Steyr zu den fünf Spitalsabteilungen mit den besten Umfragenoten in Österreich, zugleich finden sich aber mit Augenheilkunde und Psychiatrie Abteilungen des AKH Linz unter den fünf schlechtest Bewerteten. Nach Gesamtspitälern gereiht, gehört schließlich die Landesfrauenklinik Linz zu den fünf mit den niedrigsten Noten.
„Das liegt wohl daran, dass diese Klinik alt und unübersichtlich ist“, glaubt Harald Geck von der Landesspitälerholding gespag, der ansonsten mit dem Ranking der gespag-Häuser ganz zufrieden ist. Abgesehen von der Frauenklinik und Rohrbach - mit Gesamtnote 4,4 - liegen auch alle auf der besseren Seite der zehnstufigen Skala. „Wir schauen, dass unsere Turnusärzte auch medizinisch eine wichtige Rolle spielen und nicht mit Verwaltungsaufgaben überfrachtet werden“, so Geck. Die gespag beschäftigt um die 240 Turnusärzte.
Das AKH Linz gehört mit 221 Bewertungen zu den am häufigsten benoteten Spitälern - und bringt es auf eine Durchschnittsnote von 4,4, die auch mit den erwähnten Ausreißern zusammenhängt. Zum Vergleich: Das UKH Linz hat die gute Gesamtnote 7,8, die Barmherzigen Brüder 6,6 und die Schwestern 5,7; die Elisabethinen werden bei der Ausbildungsqualität insgesamt mit 5,3 bewertet.
Foto: Chris Koller
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