... dann haben Karin Schäfer und Peter Hauptmann ihr Figurentheater „PannOpticum“ in neue Hände gegeben.
Die Neusiedler haben ihr internationales Puppentheater 2003 aus der Taufe gehoben. Damals schon dabei und interessiert war Nichte Almut Schäfer-Kubelka. Sie wurde sogar von ihrer Tante so weit inspiriert, dass sie dieselbe Richtung einschlug. „Ich habe das Puppenspiel immer schon faszinierend gefunden“, schilder sie. Zuerst begann sie eine inoffizielle Lehre bei der Tante, 2020 zog es sie dann nach Berlin, wo sie zeitgenössische Puppenspielkunst studierte. Auch während dieser fünf Jahre ist sie dem Puppentheater der Tante verbunden geblieben.
„Irgendwann haben Karin und Peter angekündigt, dass sie sich zurückziehen wollen und mich gefragt, ob ich Interesse hätte, zu übernehmen.“
Zwei Jahre Bedenkzeit bis zum endgültigen „Ja“
Zwei Jahre hat sie darüber nachgedacht, bis sie schließlich einwilligte. „So ein Festival ist eine große Verantwortung und ich bin eigentlich eine Spielerin, also ist das auch nicht primär mein Berufsfeld“, erklärt sie. Trotzdem entschloss sie sich dafür: „Ich kenne das Genre, die Leute. Deshalb habe ich mir gedacht, ich probiere es.“
Seit heuer ist sie die Hauptverantwortliche, noch mit Unterstützung von Karin und Peter und einem kleinen Team, dem auch ihr Bruder und Freunde angehören. „PannOpticum“ wird in seiner Tradition belassen, dazu kommt aber ihr junger Blick und ihre Erfahrungen als Spielerin. „PannOpticum“ findet von Freitag bis Sonntag in Neusiedl am See statt.
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