Personalentscheidung

Ikea-Start nimmt nur langsam Formen an

Vorarlberg
01.09.2026 12:25
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Jahre nach den ersten Plänen für einen Standort im Ländle besetzt der schwedische Möbelriese nun die Schlüsselposition für Dornbirn. Der frühere Kika-Komplex wird zum neuen Standort, doch bis zur tatsächlichen Eröffnung liegt noch viel Vorbereitungsarbeit vor dem Management.

Der geplante Einzug von IKEA in das ehemalige Kika-Gebäude in Dornbirn bewegt sich schrittweise voran. Dass sich das Projekt hinzieht, ist in der Region kein Geheimnis: Lange Zeit galt Vorarlberg als weißer Fleck auf der österreichischen Filialkarte des schwedischen Einrichtungskonzerns. Mit der Übernahme der Immobilie des insolventen Möbelhändlers Kika stand die Adresse zwar fest, doch die organisatorischen und baulichen Vorbereitungen erfordern Zeit.

Schlüsselpersonalie fixiert
Nun setzt der Konzern einen weiteren formalen Schritt zur Umsetzung: Mit 1. September 2026 übernimmt Georg Platzer die Position des Establishment Market Managers für den neuen Standort in Dornbirn. Platzer wechselt von IKEA Vösendorf, wo er zuletzt als Market Manager tätig war, ins Ländle. Seine Hauptaufgabe besteht darin, die operative Eröffnung vorzubereiten, die Standortstrukturen aufzubauen und ein lokales Team zusammenzustellen.

Drei Jahrzehnte Konzern-Erfahrung
Mit Platzer setzt die Konzernführung auf eine langjährige interne Führungskraft. Seine Laufbahn bei IKEA begann bereits 1989 im Kundenservice in Graz. Im Laufe von mehr als drei Jahrzehnten durchlief er verschiedene Stationen im In- und Ausland, darunter Leitungsfunktionen in Wien und Vösendorf sowie die Verantwortung für den Bereich IKEA Food auf nationaler Ebene. International sammelte Platzer Erfahrung beim Markteintritt des Konzerns in Kroatien und auf den Philippinen, wo er unter anderem als Director von IKANO Philippines Inc. und Store Manager in Manila tätig war. 2023 kehrte er nach Österreich zurück.

Komplexer Umbau im Bestand
Dass die Eröffnung in Dornbirn trotz der Personalentscheidung kein Selbstläufer ist, zeigt die Vorgeschichte des Standorts. Die Adaptierung eines bestehenden Möbelhauses erfordert umfangreiche Anpassungen an das Logistik- und Raumkonzept der Schweden. Ein genauer Eröffnungstermin für den Verkauf im ehemaligen Kika-Gebäude steht im Rahmen der anstehenden Planungsphase weiterhin im Fokus.

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