Paris statt Mallorca
Dampf in Flugzeug-Kabine: Boeing 737 musste landen
Eigentlich hätte es für die Passagiere einer Boeing 737 am Samstagabend direkt von Köln nach Mallorca gehen sollen. Doch die Maschine musste in der französischen Hauptstadt Paris außerplanmäßig landen. Der Grund: Im Inneren des Fliegers breitete sich Dampf aus.
131 Passagiere saßen am Samstagabend in der Boeing 737 von Eurowings nach Mallorca. Doch bis auf die spanische Insel kamen die Fluggäste am Samstag nicht mehr. Gegen 22 Uhr musste das Flugzeug in Paris notlanden, weil Dampf durch die Kabine zog.
„In der hinteren Bordküche gab es eine Dampfentwicklung“, erklärte ein Eurowings-Sprecher der deutschen „Tagesschau“. Der Dampf kam von einem Ofen in der Bordküche. Die Piloten reagierten sofort und sendeten in acht Kilometer Höhe ein Notsignal. Die Besatzung entschied, außerplanmäßig zu landen. Die Maschine flog gerade südlich von Paris, drehte wieder um und landete sicher auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle.
Die 131 Passagiere wurden in Hotels untergebracht und auf die nächstmöglichen Flüge nach Mallorca umgebucht, versicherte der Eurowings-Sprecher.
„Die Sicherheit der Passagiere und der Crew war zu keiner Zeit gefährdet“, versicherte Eurowings. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. Der Flug wurde nicht von Eurowings selbst durchgeführt, sondern von der tschechischen Airline Smartwings.

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