Vom Weg abgekommen und gut 35 Meter durch steiles Gelände gestürzt ist ein Traktorfahrer mit seinem Fahrzeug am Donnerstagabend in Krispl (Salzburg). Die Person wurde dabei mit den Füßen im Gefährt eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aufwendig befreit werden. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.
Nach mehreren Überschlägen auf dem Dach zu liegen gekommen ist ein Traktor am Donnerstagabend gegen 19 Uhr in Krispl. „Der Fahrer wurde bei dem Unfall im Bereich der Füße eingeklemmt, war aber ansprechbar“, sagt Krispls Ortsfeuerwehrkommandant Manfred Ziller zur „Krone“. Besonders schwierig machte den Feuerwehreinsatz das sehr steile Waldgebiet.
„Vor Ort haben wir natürlich zuerst den Brandschutz sichergestellt“, erzählt Ziller. Danach wurde der Traktor gegen ein weiteres Abrutschen gesichert und im Anschluss der Fahrer befreit. „Dafür haben wir das hydraulische Rettungsgerät aus unserem Feuerwehrfahrzeug ausbauen müssen, da die Reichweite sonst nicht genug gewesen wäre“, so der Kommandant. „Für das schwere Gerät braucht es dabei mindestens vier Mann.“
Nachdem der Fahrer vom Rettungshubschrauber abtransportiert worden war, ging es für die 37 Feuerwehrleute daran, den Traktor zu bergen. „Das muss gleich passieren. Sobald das Fahrzeug auf der Straße steht, ist die Umweltgefahr gebannt“, sagt Ziller. Für die Bergung wurde eine Beleuchtung aufgebaut, der Traktor auf die Räder gestellt und mit der Seilwinde des Rüstlöschfahrzeugs den Hang hinaufgezogen.
Generell machen mittlerweile technische Einsätze die Hauptaufgabe der Feuerwehr aus, wie der Kommandant verrät: „Gott sei Dank brennt es heutzutage nicht mehr so oft.“ Allerdings passieren gerade Fahrzeugabstürze immer wieder – mit eingeklemmten Personen allerdings „glücklicherweise selten“.
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