Philippiner trauern

Gebete und Proteste am Jahrestag des Taifuns

Ausland
08.11.2014 08:15
Millionen Philippiner haben am Samstag der Opfer des verheerenden Taifuns Haiyan gedacht. Er war vor genau einem Jahr, am 8. November, über die Zentralphilippinen hereingebrochen. 7.300 Menschen kamen um oder werden noch vermisst, mehr als vier Millionen Menschen wurden obdachlos. Es war eine der schlimmsten Naturkatastrophen der jüngeren Geschichte der Philippinen.

Überall in dem katholischen Land läuteten am Samstag Kirchenglocken, in vielen Ortschaften gab es Gedenkgottesdienste und an den Massengräbern wurden Kerzen angezündet. In der am schlimmsten betroffenen Stadt Tacloban protestierten mehrere tausend Einwohner gegen schleppende Hilfe und langsamen Wiederaufbau. Viele Menschen leben nach einem Jahr noch in selbst gebauten Hütten.

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