03.11.2014 11:16 |

Drama bei Istanbul

Flüchtlingsboot gesunken: Über 20 Tote

Beim Untergang eines Flüchtlingsboots unweit von Istanbul sind mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen. Die türkische Küstenwache teilte am Montag mit, die Leichen seien bei der Mündung des Bosporus ins Schwarze Meer geborgen worden. Sieben Menschen hätten die Rettungskräfte lebend aus dem Wasser ziehen können.

Mit sieben Schiffen und einem Hubschrauber suchte die Küstenwache nach weiteren Opfern. Türkische Medien berichteten, dass vermutlich etwa 40 Flüchtlinge an Bord des gesunkenen Boots gewesen seien, darunter viele Kinder.

Auch Fischer beteiligten sich an der Rettungsaktion. Einer von ihnen sagte der Zeitung "Hürriyet", die Bootsinsassen hätten zwar Rettungswesten gehabt. "Aber überall waren Leichen. Babys, Kinder..." Wie es genau zu dem Unglück etwa fünf Kilometer vor der Schwarzmeerküste am nördlichen Ende des Bosporus kam, war zunächst nicht klar.

Viele Flüchtlinge aus Afrika und dem Nahen Osten versuchen über die Türkei in die EU zu gelangen. Wenn sie dazu den Wasserweg nutzen, sind sie häufig auf unsicheren und überfüllten Booten unterwegs. Der Bosporus ist eine der am meisten genutzten Wasserstraßen der Welt, über die u.a. russische Öllieferungen und andere Rohstoffe transportiert werden.

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