Die Reaktionen auf die 0:7-Testspiel-Blamage von Eintracht Frankfurt gegen Premier-League-Verein FC Brentford fallen heftig aus. Deutsche Medien gehen mit Team und Trainer Adi Hütter hart ins Gericht. Der Österreicher gerät so schon vor Saisonstart unter Druck!
„Krachende Bruchlandung“, „Tracht Prügel“ und „Alarmstufe Rot“ ist in den Medien einen Tag nach dem Testspiel-Debakel der Frankfurter gegen Brentford zu lesen. Es ist eine gnadenlose Abrechnung mit Adi Hütter und seinem Team, wenige Tage vor dem offiziellen Start in die neue Pflichtspielsaison.
Selbst die eigene Social-Media-Abteilung war froh, als am Samstag der Schlusspfiff ertönte. „Puuh. Schluss“, war auf den Frankfurter-Kanälen zu lesen. Dass sich dabei auch noch Kapitän Robin Koch verletzt hatte, lässt bei den Deutschen nun die Alarmglocken schrillen.
Mehrere Probleme bleiben
„In erster Linie überwiegt die Enttäuschung. Wir haben ganz klar die Grenzen aufgezeigt bekommen“, zeigte sich Hütter nach dem Spiel gegenüber der „Bild“ beinahe fassungslos. Wenige Tage vor dem ersten Pflichtspiel sind die Probleme im Kader deutlich zu sehen. Zwar wartet am Freitag im DFB-Pokal mit Fünfligist SC St. Tönis noch ein Gegner, gegen den ein Sieg Pflicht sein muss, aber schon eine Woche später geht es gegen Union Berlin auch in der Bundesliga wieder los.
Hütter wiederum forderte schon zuletzt eine Verkleinerung des Kaders und dafür mehr Qualität. Worte, die den ohnehin schon angeschlagenen Sportvorstand Markus Krösche zusätzlichem Druck aussetzen. Dieser habe „seine Hausaufgaben nicht ausreichend gut gemacht“, urteilt die „Frankfurter Rundschau“. Ruhe wird das ebenso wenig in den Klub bringen, wie die neu aufflammenden Debatten um Torhüter Kaua Santos. Mal sehen, ob Hütter und Co. die Brandherde noch rechtzeitig löschen können!
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