Um 14.55 Uhr wurde der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle von einem Anrainer eine starke Rauchentwicklung in einer Wohnung in Hohenems gemeldet. Ein Großaufgebot rückte umgehend an. Vor Ort angekommen, sahen sich die Einsatzkräfte dann mit einem Rätsel konfrontiert: Zwar zogen durch die Räumlichkeiten tatsächlich Rauchschwaden, ein Brandherd war allerdings in der zu diesem Zeitpunkt nicht auszumachen. Die Bewohnerin konnte ebenfalls nicht befragt werden, diese war zum Zeitpunkt des Einsatzes nämlich außer Haus.
Statt Feuer nur Schädlingsmittel
Am Ende konnte dann doch noch Licht ins Dunkel gebracht werden: Wie sich im Zuge der Erhebungen herausstellte, hatte die Bewohnerin zuvor ein rauchendes Schädlingsbekämpfungsmittel gegen einen Insektenbefall in rauen Mengen ausgebracht und danach das Haus verlassen, um die Pestizide nicht einatmen zu müssen. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt oder gefährdet. Nach einer gründlichen Belüftung durch die Feuerwehr konnte die Frau wieder in ihre Wohnung zurückkehren. Im Einsatz standen die Feuerwehren Hohenems und Dornbirn, das Rote Kreuz sowie die Polizei mit insgesamt acht Fahrzeugen und 41 Kräften.
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