Aussagen wie ein Fluch. Nein, es ist wohl nicht der Sommer des Christian Stocker: Außer bei der Besetzung der ORF-Spitze hat er sich entweder nur mit dicken Abstrichen oder gleich gar nicht durchgesetzt. Die Umfragewerte für die Kanzlerpartei fallen weiter. All das scheint an den Nerven Stockers zu zerren. Das Buddha-Image des bedächtigen, ruhigen und reflektierten Anwalts mit reicher Lebenserfahrung bekommt bedenkliche Risse. Und so entfleuchen ihm bei seiner als große Kanzler-Offensive angelegten Sommertour durch die Bundesländer – die, wie heftig kritisiert wird, die Steuerzahler finanzieren müssen – Aussagen, die ihn wie ein Fluch verfolgen werden.
Riskante Tour. So waren von ihm in dieser Woche bei seiner Tour-Station in Salzburg ausgerechnet an einem Extremhitze-Tag nicht nur Meldungen zu hören, die von Klimaleugnern stammen könnten, sondern vor allem der unglückselige „Kinder sind keine Arbeit“-Sager, für den er sich nach einem Proteststurm aus allen politischen Windrichtungen entschuldigen musste. Man kann sich vorstellen, dass Stocker längst bereut, sich auf die anstrengende und sichtlich riskante Sommertour einzulassen, während sein Vize Andreas Babler weitgehend untergetaucht bleibt. Und der Möchtegern-Volkskanzler? Kickls Sommertour geht in die Berge statt unters Volk. Schadet ihm aber auch nicht.
Kommen Sie gut durch den Sonntag!
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.