Popstar Britney Spears meldet sich mit einem emotionalen Post über ihr Mutter-Sein zu Wort. Darin spricht die 44-Jährige offen über Schuldgefühle, Fehler aus der Vergangenheit und ihr schwieriges Verhältnis zu ihren Söhnen – und richtet bewegende Worte an ihre Kinder.
Mit „Baby One More Time“ gelang Britney Spears in den 90er-Jahren der Durchbruch. In den vergangenen Jahren wurde es musikalisch zwar ruhiger um die Sängerin, aus den Schlagzeilen verschwand sie dennoch nie. Ihre ungewöhnlichen Tanzvideos und persönlichen Posts sorgten ebenso für Gesprächsstoff wie ihr Liebesleben, Berichte über Suchtmittel, das Ende ihrer 13-jährigen Vormundschaft und ihre 2023 erschienenen Memoiren „The Woman in Me“.
Nun meldete sich die 44-Jährige erneut mit einer emotionalen und stellenweise kryptischen Nachricht bei ihren Fans auf der Plattform X zu Wort. Darin blickt Spears auf ihre Vergangenheit zurück, spricht über Schuldgefühle als Mutter und entschuldigt sich für Fehler, die sie gemacht habe. Dazu teilte die Sängerin ein älteres Foto ihrer beiden Söhne Sean Preston (20) und Jayden James (19) am Strand.
Schuldgefühle
Wie Spears schreibt, habe sie vor rund fünf Jahren erfahren, dass ihre Eltern Jamie und Lynne zusammen mit Ex-Partner Kevin Federline heimlich Zeit mit ihren Kindern verbracht hätten – ohne sie. Das habe sie tief getroffen. „Ich war zutiefst erschüttert“, schreibt die Sängerin und verrät, deshalb sogar „zwei Monate lang nur geweint“ zu haben.
Besonders nachdenklich macht Spears jedoch eine Aussage eines ihrer Söhne. Als dieser ihr gesagt habe, nicht an Gott zu glauben, sei in ihr das Gefühl aufgekommen, „als Mutter versagt“ zu haben. Die Sängerin, die nach eigenen Angaben täglich betet, richtet daraufhin bewegende Worte an ihre Kinder: „Ich möchte meinen Kindern und den Menschen im Allgemeinen sagen, dass es mir leidtut für meine Fehler in der Vergangenheit.“
Einfach „nur“ Mama sein
Gleichzeitig macht Spears deutlich, dass sie die Schuld für ihre schwierige Vergangenheit nicht nur bei sich selbst sucht. Sie habe trotz ihrer „unglaublichen Intelligenz“ lange nicht sie selbst sein können und wirft ihrem Umfeld erneut vor, sie ausgenutzt zu haben. Heute sehe sie vieles anders: Nach einem Leben, in dem sie sich oft missverstanden gefühlt habe, wolle sie vor allem eines sein – Mama.
Trunkenheit und Lebensgeschichte
Eine unbeschwerte Mutterrolle war Spears allerdings über viele Jahre kaum vergönnt. Während ihrer 13-jährigen Vormundschaft hatte die Sängerin nur wenig Kontrolle über ihr eigenes Leben. Auch das Verhältnis zu ihren beiden Söhnen war lange schwierig. Die beiden lebten überwiegend bei ihrem Vater Kevin Federline, zeitweise herrschte zwischen ihnen und ihrer berühmten Mutter kaum Kontakt.
Doch auch nach dem Ende der Vormundschaft im Jahr 2021 kehrte in Spears’ Leben keine Ruhe ein. Im März dieses Jahres wurde die Sängerin wegen des Verdachts auf Trunkenheit am Steuer festgenommen, wenige Wochen später begab sie sich freiwillig in eine Entzugsklinik. Im Mai bekannte sie sich schließlich wegen rücksichtslosen Fahrens schuldig und erhielt unter anderem ein Jahr Bewährung. Ausgerechnet ihre Söhne sollen in dieser schwierigen Zeit eine wichtige Stütze gewesen sein und Spears dazu bewegt haben, sich Hilfe zu holen. Inzwischen haben sich Mutter und Söhne wieder angenähert. Die 44-Jährige soll sehr glücklich darüber sein, wieder mehr Zeit mit ihnen verbringen zu können.
Ihre bewegte Lebensgeschichte soll künftig auch auf der großen Leinwand erzählt werden. Universal Pictures arbeitet an einer Verfilmung ihrer Memoiren „The Woman in Me“. Regie führt „Wicked“-Macher Jon M. Chu, Spears selbst soll eng in das Projekt eingebunden sein. Wann der Film in die Kinos kommt und wer die Pop-Ikone spielen wird, steht bislang noch nicht fest.
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