Zuerst verursachte ein 50-Jähriger in Wien einen Verkehrsunfall – und dann lieferte er sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. Die Beamten konnten den Autolenker schließlich stoppen, mussten dafür aber eine Schusswaffe einsetzen.
Am Mittwoch baute der 50-jährige Österreicher in der Jedleseer Straße im Wiener Bezirk Floridsdorf einen Verkehrsunfall. Als er die Polizei bei der Zufahrt bemerkte, flüchtete der Mann in dem in Ungarn zugelassenen Pkw. Die wilde Verfolgungsjagd durch Wien endete erst, als die Beamten dem 50-Jährigen in die Reifen schossen.
Die Fluchtroute des Mannes hatte es in sich: Verfolgt von der Exekutive, raste der Mann über die Nordbrücke auf die A22 (Donauuferautobahn) Richtung Süden. Durch den Kaisermühlentunnel ging es auf die A23 (Südosttangente) in Richtung Süden und beim Donaukanal auf die A4 (Ostautobahn) stadtauswärts. Laut Polizeisprecher Philipp Haßlinger verursachte der Lenker dabei mehrere Verkehrsunfälle. Bei der Ausfahrt Alt-Simmering stoppten ihn die Beamten schließlich.
Polizist verletzt
Der Autofahrer wurde festgenommen und wird wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt sowie anderer Delikte angezeigt. Ein Polizist wurde verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Unklar blieb zunächst, warum der Mann die Flucht ergriffen hat, die Ermittlungen laufen.
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