Feuerwehr-Großeinsatz im obersteirischen Kammern: Ein abgeerntetes Feld geriet in Brand, auch zahlreiche Strohballen fielen den Flammen zum Opfer. Durch Trockenheit und Wind breitete sich das Feuer rasant aus. 100 Floriani standen im Einsatz.
Montagnachmittag geriet in Mötschendorf (Gemeinde Kammern) ein bereits abgeerntetes Stoppelfeld in Brand. Zunächst wurden nur zwei Feuerwehren alarmiert, doch durch die Trockenheit und den Wind breiteten sich die Flammen innerhalb kurzer Zeit massiv aus. Es rückten zahlreiche weitere Wehren zur Unterstützung aus.
Laut Bereichsfeuerwehrverband Leoben standen gut zwölf Hektar Ackerfläche in Brand, zudem zahlreiche gepresste Strohballen – eine besondere Herausforderung für die Einsatzkräfte. „Aufgrund der starken Rauchentwicklung mussten die ersten Löschmaßnahmen teilweise unter schwerem Atemschutz durchgeführt werden“, sagt Einsatzleiter Gerhard Hafner von der FF Seiz. Bei der Hitze eine enorme Belastung für die Feuerwehrleute.
Flugbetrieb eingestellt
Ein Landwirt unterstützte laut Feuerwehr die Löscharbeiten mit einem Güllefass, in dem er 8000 Liter Wasser zur Einsatzstelle brachte. Wegen der starken Rauchentwicklung musste der Flugbetrieb am Flugplatz Timmersdorf für rund zwei Stunden eingestellt werden. Zusätzlich war die B113 im Bereich der Einsatzstelle für etwa 30 Minuten gesperrt.
Gegen 17.30 Uhr konnte schließlich „Brand aus“ gegeben werden. Acht Feuerwehren standen mit rund 100 Einsatzkräften und 20 Fahrzeugen im Einsatz.
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