Im steirischen Skigebiet Kreischberg wird eine neue Seilbahn gebaut. Die alten Sessel werden jetzt verkauft, Nostalgiker können um 150 Euro pro Stück zuschlagen.
Auch wenn die Sommerseilbahnen an touristischer Bedeutung gewinnen, ist für die Branche noch immer der Winterbetrieb entscheidend. Daher wird auch heuer in der Steiermark kräftig investiert. Der Schwerpunkt liegt erneut auf der technischen Beschneiung. „Das zieht sich quer durch alle Skigebiete“, sagt Branchensprecher Daniel Berchthaller.
Eine besonders spektakuläre Baustelle findet sich auf der Planai. Hier wird das Fassungsvermögen des Speicherteichs Bruckmoos von 80.000 auf 200.000 Kubikmeter mehr als verdoppelt. Da die (kalten) Zeitfenster für eine Beschneiung immer kleiner werden, wird so die Schlagkraft der künstlichen Schnee-Erzeugung erhöht.
18 Millionen Euro für neue Achter-Sesselbahn
Die einzige große Investition in eine neue Seilbahn gibt es am Kreischberg (Bezirk Murau). Hier ersetzt eine Achter-Sesselbahn den 1994 errichteten Zweier-Sessellift am Rosenkranz. 18 Millionen Euro sind dafür veranschlagt, 4000 Wintersportler können künftig pro Stunde auf den höchsten Punkt des Skigebiets gebracht werden.
Nostalgiker, aufgepasst: Die alten 200 Sessel werden um je 150 Euro verkauft – und zwar von 6. bis 8. August sowie am 13. und 14. August direkt bei der Talstation (jeweils von 8 bis 16 Uhr). Reservierungen sind nicht möglich: Wer zuerst kommt, schlägt zu.
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