Obwohl sich ein langjähriger Betrieb vom Ferlacher Hauptplatz verabschiedet, ortet Bürgermeister Christian Gamsler kein Problem mit leeren Geschäftsflächen.
Mehr als 20 Jahre zierte der Schriftzug des Kärntner Unternehmens Optik Plessin das Geschäftslokal unter dem Ferlacher Rathaus. Doch damit ist in Kürze Schluss. „Der Betrieb hatte einen Kündigungsverzicht von 20 Jahren“, erklärt Ferlachs Bürgermeister Christian Gamsler im Gespräch mit der „Kärntner Krone“.
Doch Sorgen um einen möglichen Nachfolgebetrieb für das Geschäftslokal muss sich die Büchsenmacherstadt nicht machen, denn „es gibt bereits vier Bewerber für die Räumlichkeiten“.
Mehrere Interessenten für Geschäftslokal
Doch ein Geschäft, wie es der Optiker war, dürfte es nicht mehr werden. Die Bewerbungen gehen in Richtung Verwaltung, sprich „es könnten Büroräumlichkeiten daraus werden“.
Für den Gemeindechef ist aber klar, dass die Ferlacher Bevölkerung einen Profit aus dem neuen Unternehmen am Hauptplatz ziehen muss. „Daher werden wir uns die Konzepte der Betriebe ganz genau anschauen und dann eine nachhaltige Entscheidung treffen. Der Hauptplatz muss weiterhin belebt bleiben.“ Immerhin komme die Gemeinde den Betrieben auch in Form einer günstigen Pacht entgegen.
Aber nicht nur in das ehemalige Optikgeschäft soll schon demnächst ein neues Unternehmen einziehen, auch für das ehemalige Papiergeschäft Tschauko konnte ein neuer Pächter gefunden werden. „Hier zieht ein Malereibetrieb ein“, bestätigt Gamsler. Noch ungewiss ist die Zukunft der ehemaligen Hartlauer-Filiale, die im privaten Eigentum steht.
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