Saisonstart für SKN

Kapitänin: „Vergessen kannst du so etwas nicht!“

Frauenfußball
31.07.2026 09:25

Zur Gänze gezogen werden konnte er noch nicht, der Stachel der Vorsaison. Zu tief sitzt sie, die in letzter Sekunde verlorene Meisterschaft. Auch bei Jennifer Klein, die in ihre siebente Saison bei den St. Pöltner Frauen zum ersten Mal weder als Meister, noch als Cupsieger geht.

 „Vergessen kannst du so ein Wechselbad der Gefühle nicht, das ist menschlich. Aber wir müssen unseren Blick jetzt nach vorne richten“, weiß die SKN-Kapitänin.

Und wie es die Ironie des Schicksals so will, richtet sich jener Blick zum Bundesliga-Auftakt am Samstag (14 Uhr) gleich einmal auf die Doublesiegerinnen Austria Wien. „Das, was passiert ist, stachelt uns zusätzlich an, kitzelt noch ein paar extra Prozente heraus. Natürlich wollen wir uns revanchieren“, gibt’s eine Kampfansage der Routinierin.

SKN-Kapitänin Klein geht in der neuen Spielzeit voll auf Angriff
SKN-Kapitänin Klein geht in der neuen Spielzeit voll auf Angriff(Bild: GEPA)

Schlag auf Schlag 
„Viel wichtiger ist aber, dass wir sofort voll da sind und von Sekunde eins an eine gewisse Leichtigkeit auf den Platz bringen.“ Das ist auch bitter notwendig. Denn nur vier Tage nach dem Liga-Schlager gegen die „Veilchen“ wartet mit dem Quali-Spiel in der Champions League zuhause gegen Young Boys Bern direkt die nächste Schnittpartie auf die „Wölfinnen“. Es geht also Schlag auf Schlag weiter für den ehemaligen Serien-Dominator.

Der Abgang von Stürmerin Mattner (am Ball) schmerzt.
Der Abgang von Stürmerin Mattner (am Ball) schmerzt.(Bild: GEPA)

„Wölfinnen“ haben nächste Stufe erreicht
„Gerade so etwas ist aber geil, weil du direkt performen musst, mit echten Krachern in die Saison gehst. Danach wissen wir ganz genau, wo wir stehen“, so die 27-Jährige. Die aber auch weiß, dass vor allem der Abgang von Goalgetterin Sarah Mattner (neun Treffer in der Vorsaison) zu Bayern München nicht leicht abzufangen ist. Aber: „Wir sind mittlerweile richtig gut eingespielt, die neuen Spielerinnen fügen sich top ein. Insgesamt haben wir die nächste Stufe erreicht, haben den Titel als Ziel“, erklärt die Verteidigerin. Und natürlich den Stachel der Vorsaison endlich zu ziehen ...

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