Zivilstreife überholt

Raserei: „Wollte testen, ob er mithalten kann“

Steiermark
30.07.2026 08:23
Porträt von Steirerkrone
Von Steirerkrone

Mit Tempo 222 statt der erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h raste ein 40-Jähriger am Mittwochabend über die Pyhrnautobahn bei Rottenmann. Nach seiner Anhaltung lieferte der Obersteirer der Polizei eine ungewöhnliche Erklärung für seine Raserei.

Mit einer massiven Geschwindigkeitsüberschreitung ist ein 40-jähriger Autofahrer am Mittwochabend auf der Pyhrnautobahn (A9) bei Rottenmann aufgefallen. Beamte der Landesverkehrsabteilung führten gegen 20.15 Uhr in Fahrtrichtung Norden mit einer Zivilstreife Geschwindigkeitskontrollen durch, als sie von einem Pkw mit weit überhöhter Geschwindigkeit überholt wurden.

Beschlagnahmung nicht möglich
Bei der Nachfahrt maßen die Polizisten eine Geschwindigkeit von 222 km/h. Am Rastplatz Rottenmann-Nord wurde der Lenker schließlich angehalten.

Der Mann aus dem Bezirk Leoben erklärte den Beamten, er habe sein Tempo lediglich erhöht, um zu testen, ob der vor ihm fahrende Skoda Octavia mithalten könne. Dass es sich dabei um ein Zivilfahrzeug der Polizei handelte, habe er nicht erkannt.

Dem 40-Jährigen wurde der Führerschein vorläufig abgenommen. Er wird angezeigt. Eine Beschlagnahme des Pkw war laut Polizei aufgrund der Eigentumsverhältnisse nicht möglich.

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