Erste Maßnahmen aktiv

Stadt lässt Hitze in Zukunft kalt abblitzen

Niederösterreich
27.07.2026 09:00

Das Go für einen Hitzeplan wurde Anfang Juli ausgegeben. Zum Auftakt gibt es jetzt einen Hitzerabatt im Mödlinger Freibad. Auch klimafitte Raumplanung sorgt für Abkühlung. Vier Projekte wurden nun der Bevölkerung vorgestellt.

Manchmal braucht es einen ausgeklügelten Plan, um mit Herausforderungen klarzukommen. In der Stadt Mödling ist es die Hitze, die hier zum Handeln aufruft. Mit Aussicht auf die nächste heiße Phase dieses Sommers gibt es nun eine erste Maßnahme: Wenn die Temperaturen auf über 35 Grad Celsius steigen, purzeln im Freibad die Preise. Dann zahlen auch Erwachsene nur mehr den Kinderpreis.

Mehr Besucher ermöglichen Hitzerabatt
„Heuer sind wir bei den Besucherzahlen über dem Niveau des Vorjahres. Damit kann sich die Stadt diese Maßnahme leisten“, rechnen der zuständige SPÖ-Stadtrat Markus Gilly und Stadtbad-Direktor Mehmed Alajbeg vor. Weitere Punkte des Hitzeplans unter Federführung von SPÖ-Gesundheitsstadtrat Stephan Schimanowa sind in Planung.

Klimafitte Raumplanung
Darüber hinaus wurde ein Studienprojekt zur klimagerechten Ortsgestaltung gemacht. Studierende der Raumplanung der TU Wien, haben sich gemeinsam mit Vertretern der Stadt und der Modellregion Thermenlinie (KEM & Klar) nach einer Bestandsaufnahme vier Projekte überlegt. Nun sind die Einwohner in einem Beteiligungsverfahren eingeladen, diese weiterzuentwickeln. Ihre Wünsche und Bedürfnisse werden aufgenommen.

SPÖ-Bürgermeisterin Silvia Drechsler (3.v.l. stehend) bei der Präsentation der vier Projekte.
SPÖ-Bürgermeisterin Silvia Drechsler (3.v.l. stehend) bei der Präsentation der vier Projekte.(Bild: Bernhard Garaus)

Vier Projekte für die Stadt Mödling
Konkret geht es um folgende vier Ideen: „Mödling Zammbringen“ (Menschen und Orte verbinden), Mödling auf „coolen Wegen“ (schattige Routen), „grünes Netz“ (entsiegelte Flächen) und „BachOase“ (neue Aufenthaltsorte am Wasser). „Durch die KI-gestützte Visualisierung wird klar, wie schön und menschenfreundlich die öffentlichen Plätze aussehen können“, freut sich KEM-Managerin Karin Mairitsch.

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