Di, 14. August 2018

Schock-Geständnis

11.10.2014 13:45

Aidskranker US-Pastor hatte Sex mit Gläubigen

Helle Aufruhr in einer kleinen Kirchengemeinde im US-Bundesstaat Alabama: Ein an Aids erkrankter Pastor hat vor Kurzem während einer Messfeier gestanden, Sex mit Frauen in seiner Kirche gehabt und ihnen dabei seine Krankheit verschwiegen zu haben. Nebenbei erwähnte der Priester, dass er Drogen konsumiert und Kirchenspenden veruntreut habe.

Pastor Juan Demetrius McFarland gehörte bis zu seiner Beichte zu den beliebtesten Geistlichen in der kleinen Gemeinde Shiloh Missionary in Montgomery. Gerade aus diesem Grund sei die "Enttäuschung und der Schmerz" besonders groß, wie Diakon Nathan Williams gegenüber der Lokalzeitung "Montgomery Advertiser" nach Bekanntwerden des Falls meinte.

"Erkrankung arglistig vor Gemeinde geheim gehalten"
Am vergangenen Sonntag haben die Kirchenmitglieder mehrheitlich für die Absetzung und den Ausschluss McFarlands aus der Gemeinschaft gestimmt. "Er hat arglistig vor der Gemeinde geheim gehalten, in der Kirche mit Frauen geschlafen zu haben, obwohl er wusste, an Aids erkrankt zu sein", heißt es in dem Beschluss. Wie viele Frauen betroffen sind, ist nicht bekannt.

Doch trotz seiner Schock-Beichte möchte McFarland weiterhin seine Kirche leiten. Laut dem "Montgomery Advertiser" hat der Pastor bereits die Schlösser seiner Kirche ausgetauscht und auch das Konto gewechselt, damit ihm andere Gemeindemitglieder weder physisch noch finanziell etwas antun können.

Derzeit keine Ermittlungen gegen Pastor
Zwar sind derzeit noch keine strafrechtlichen Ermittlungen gegen den Priester eingeleitet worden. Die Verbreitung sexueller Krankheiten gilt in Alabama als geringfügiges Vergehen. Doch sollte er nicht freiwillig zurücktreten, werde die Sache "vor einem Gericht enden", drohte Williams.

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