„Absolut sehenswert“ – die Gäste sind sich einig: Der neue Kremstal-Film der Familie Molnár ist ein lebendiges Porträt über eine Region. Interessierte können den Streifen ab 9. Juli sehen.
Wenn eine Region auf der Kinoleinwand plötzlich ganz nah wirkt, liegt das nicht nur an schönen Bildern. Es liegt an den Menschen, an Geschichten und an jenem Blick, mit dem jemand seine Heimat betrachtet. Genau diesen Blick bringt „Krone“-Fotograf und Filmemacher Attila Molnár in seinem neuen Dokumentarfilm „Unterwegs im Kremstal“ auf die Leinwand.
Der Film ist eine Reise entlang der Krems, aber auch eine Reise durch Vergangenheit und Gegenwart einer besonderen Landschaft. Molnár zeigt das Kremstal nicht als Kulisse, sondern als lebendigen Raum. Wälder, Flüsse, Burgen, Höhlen, Kellergassen, alte Handwerkskunst und Menschen fügen sich zu einem filmischen Porträt, das mit viel Gefühl und Gespür erzählt ist.
Durch den Film führen Viki und Andi. Sie wandern durch das Kremstal, entdecken bekannte und weniger bekannte Orte und begegnen Menschen, die etwas zu erzählen haben. Ihre Reise beginnt bei der Quelle der Großen Krems und führt weiter zu Naturjuwelen, historischen Plätzen und kulturellen Besonderheiten.
Senftenberg am 9. Juli
AZM Martinsberg am 31. Juli und am 1. August
Wärmekraftwerk Theiß am 19. September
Wärmekraftwerk Theiß am 26. September
Langenlois Arkadensaal am 30 September
Kottes am 2. Oktober
VAZ Idolsberg am16. Oktober
Weitere Termine folgen.
Der Film lebt aber nicht nur von Fakten, er lebt von Stimmungen. Vom Rauschen des Wassers, von stillen Wegen, von Gesprächen, von Erinnerungen und von Bildern, die zeigen, wie eng Natur, Geschichte und Alltag verbunden sind. Es sind diese persönlichen Momente, die „Unterwegs im Kremstal“ von einem reinen Landschaftsfilm unterscheiden.
Premiere in Gföhl
Die Premiere in den Lichtspielen Gföhl wurde zu einem besonderen Abend. Zahlreiche Mitwirkende, Gäste aus der Region sowie Vertreter aus Politik, Wirtschaft und öffentlichem Leben kamen, um den Film erstmals auf der großen Leinwand zu erleben. Landtagspräsident Karl Wilfing hielt eine stimmungsvolle Rede zur Einstimmung. Auch Landesrätin Susanne Rosenkranz und der Kremser Bürgermeister Peter Molnár waren anwesend.
Für Attila Molnár war diese Premiere ein sichtbarer Beweis dafür, dass das Interesse an regionalen Geschichten groß ist. Die Veranstalter durften sich über ein volles Haus freuen, die Reaktionen aus dem Publikum waren herzlich und die Begeisterung spürbar.
So wird aus dem Film selbst eine Reise. Nicht nur Viki und Andi sind unterwegs im Kremstal, sondern nun auch das Werk von Attila Molnár. Von Ort zu Ort, von Publikum zu Publikum, von Geschichte zu Geschichte.
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