Mehrere europäische Rechtsaußenparteien sind in ihren Ländern in Führungsposition und am Sprung in Regierungsverantwortung. Auf dem Weg nach oben mäßigen sie sich, um Stimmen aus der Mitte zu holen und um regierungsfähig zu werden.
Das beste Beispiel ist die Neofaschistin Giorgia Meloni. Sie hält überdies bald den Langzeitrekord für italienische Regierungen.
Der Weg von rechts außen zur Mitte, vom Außenseitertum zur etablierten Kraft hat allerdings seinen Preis, ist mit einer „Gefahr“ verbunden: Am Rechtsaußenrand wachsen neue Konkurrenten.
Auch hier ist Meloni das beste Beispiel: Ein forscher General, Roberto Vanacci, macht ihrer Regierung die Hölle heiß. Seine Parteigründung Futuro Nazionale tobt gegen alles, was woke ist und in puncto Migration die abendländische Kultur bedroht. Der Putin-Versteher hatte Melonis Ukraine-Politik schon eingebremst, aber dank Trump sind die Reihen der Nation wieder hinter der Signora geschlossen.
In Frankreich liefert sich der Journalist Éric Zemmour einen Konkurrenzkampf mit Marine Le Pen und ihrem politischen Ziehsohn Jordan Bardella. Der Parteiname Reconquête (Rückeroberung) gegen Migration spricht für sich.
In Polen bekommt die Ex-Regierungspartei PiS von Kaczyński Konkurrenz durch die Konfederacja des Grzegorz Braun: noch rechter, noch antisemitischer, noch antideutscher. Braun will die EU „vernichten“.
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