Aufräumen beginnt

Inferno auf Bauernhof: Gemeinde mit Spendenaufruf

Tirol
25.06.2026 13:00

Der Großbrand eines Bauernhofes in der Nacht auf Mittwoch in Matrei in Osttirol erschütterte ganz Tirol! Mehrere Tiere kamen ums Leben. Die Familie blieb zum Glück unverletzt. Bei einem Lokalaugenschein der „Krone“ am Folgetag schildert ein Nachbar die fürchterlichen Szenen. Die Gemeinde richtete ein Spendenkonto ein.

Nach dem Großbrand eines Bauernhofes in Matrei in Osttirol – die „Krone“ berichtete am Mittwoch ausführlich – findet am Donnerstag das große Aufräumen statt.

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Die Hitze war so enorm, dass sogar unsere Fenster zerberstet sind. Der Druck, der vom Brand ausgegangen ist, war unglaublich.

Ein Nachbar

Bei einem Lokalaugenschein an der Unglücksstelle ist schon Hunderte Meter weit der Brandgeruch wahrzunehmen. Die Betroffenheit bei den Anrainern ist groß. Ein Nachbar, der direkt neben den abgebrannten Wirtschafts- und Wohngebäuden wohnt, schildert die schockierenden Bilder der Nacht. „Es war fürchterlich. Die Hitze war so enorm, dass sogar unsere Fenster zerberstet sind. Der Druck, der vom Brand ausgegangen ist, war unglaublich. Gott sei Dank geht es allen den Umständen entsprechend gut.“

(Bild: Martin Oberbichler)
(Bild: Martin Oberbichler)
(Bild: Martin Oberbichler)
(Bild: Martin Oberbichler)

In der Nacht auf Mittwoch heulten kurz nach 2 Uhr die Sirenen in Matrei auf! Bei einem Bauernhof im Ortsteil Bichl war Feuer ausgebrochen. Rund 220 Einsatzkräfte rückten aus, um die Flammen zu bekämpfen. Das Feuer war bereits weit aus der Ferne zu sehen.

Die Bewohner konnten sich zum Glück noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Kühe bzw. Kälber wurden auf eine umliegende Weide getrieben, um sie vor dem Brand zu retten. Einige Kleintiere, wie Hühner, kamen in den Flammen ums Leben. Die beiden Gebäude brannten vollständig ab. Ein Übergreifen der Flammen auf die zahlreichen umliegenden Häuser konnte zum Glück verhindert werden. 

(Bild: Harald Draxl/BFV Lienz)
(Bild: Harald Draxl/BFV Lienz)
(Bild: Harald Draxl/BFV Lienz)

 

Brandursache noch nicht geklärt
Die Löscharbeiten dauerten bis zum späten Mittwochnachmittag an. Erst dann konnte „Brand Aus“ vermeldet werden. Am Donnerstag war bereits ein Bagger an der Unglücksstelle. „Die Ermittlungen zur Brandursache ist derzeit noch im Gange“, heißt es gegen Mittag seitens der Polizei.

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Nur durch das Eingreifen eines Nachbarn, der ein Knistern hörte, sei es zu verdanken, dass es für die Bewohner einigermaßen glimpflich ausgegangen ist.

BM Raimund Steiner

Nachbarn als Lebensretter
„Nur durch das Eingreifen eines Nachbarn, der ein Knistern hörte, sei es zu verdanken, dass es für die Bewohner einigermaßen glimpflich ausgegangen ist“, schilderte Bürgermeister Raimund Steiner am Mittwoch der „Krone“.

Die Betroffenheit, so das Gemeindeoberhaupt, sei enorm. Um in dieser schwierigen Zeit zu helfen, richtete die Gemeinde umgehend ein Spendenkonto für die betroffene Familie ein. „Jeder Beitrag – unabhängig von seiner Höhe – hilft, den Betroffenen in dieser außergewöhnlichen Notsituation beizustehen und einen Neuanfang zu ermöglichen“, so die Gemeinde.

Wenn auch Sie spenden wollen, finden Sie nachstehend die Kontoinformationen:

Kontoinhaber: Marktgemeinde Matrei in Osttirol
Verwendungszweck: Spendenkonto Brand Haupmerhof
Kontonummer: AT47 3637 8000 0064 5192

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